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ONCE UPON A TIME IN GAZA- Kinostart am 12. Februar 2026

ONCE UPON A TIME IN GAZA von Tarzan & Arab Nasser | © IMMERGUTEFILME

Ein Film von Tarzan & Arab Nasser

FR, PS, DE, PT, QA, JO | 2025 | 90 Minuten

Mit: Nader Abd Alhay, Ramzi Maqdisi, Majd Eid

Produktion: Les Films du Tambour, Made in Palestine Project, Rise Studios, Riva Filmproduktion, Red Balloon Film, Ukbar Filmes 

Im Verleih von IMMERGUTEFILME:

ONCE UPON A TIME IN GAZA von Tarzan & Arab Nasser | © IMMERGUTEFILME

Der bundesweite Kinostart von ONCE UPON A TIME IN GAZA von Tarzan und ArabNasser naht: IMMERGUTEFILME Filmdistribution bringt das satirisch-authentische Porträt von Gaza-Stadt ab dem 12. Februar 2026 in die deutschen Kinos. 

Der Film feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb von Un Certain Regard in Cannes, wo die Nasser-Brüder mit dem Preis für die Beste Regie ausgezeichnet wurden. Als ihr nächster Spielfilm nach dem international beachteten GAZA MON AMOUR wurde ONCE UPON A TIME IN GAZA seitdem zu zahlreichen Festivals eingeladen, darunter Kairo, Doha, Melbourne, Rom, São Paulo, Warschau, Helsinki, FilmFest Hamburg und Mannheim-Heidelberg und war Teil der Feature-Film-Auswahl der 38. European Film Awards. Der Film startet am 12. Februar bundesweit in den Kinos.

ONCE UPON A TIME IN GAZA erzählt in zwei miteinander verwobenen Kapiteln von Osama, einem Falafel-Verkäufer mit einem riskanten Nebenverdienst, und seinem jungen Mitarbeiter Yahya. Nachdem Osama unter Druck gerät, trennen sich die Wege der beiden abrupt, bis Yahya zwei Jahre später von einem Regisseur angesprochen wird: Er soll einen Militanten in einem lokalen Actionfilm verkörpern. Auf dem improvisierten Dreh, der reale und gespielte Elemente miteinander vermischt, rücken Fragen nach Identität, Darstellung und Verantwortung in den Mittelpunkt.

ONCE UPON A TIME IN GAZA von Tarzan & Arab Nasser | © IMMERGUTEFILME

Mit ruhiger Beobachtung, einer Mischung aus Alltagsmomenten und filmischen Reflexionen sowie einer klaren Konzentration auf wenige Figuren zeichnet der Film ein zurückhaltendes, atmosphärisches Bild einer Gemeinschaft im Ausnahmezustand. 

Synopsis: 

Im von Blockade und Willkür bestimmten Alltag Gazas geraten der unauffällige Student Yahya und der lebenslustige Osama in eine Spirale aus kleinen Deals und großer Gefahr. Was als harmloser Nebenverdienst beim Falafel-Verkauf beginnt, zieht bald die Aufmerksamkeit eines selbstherrlichen Polizisten auf sich, der ihre Geschäfte entweder ausnutzen oder zerstören will. Jahre später findet sich Yahya in einem absurden neuen Kapitel wieder: Er wird Hauptdarsteller eines Actionfilms, der mit echten Waffen und praktisch ohne Budget gedreht wird. Ein Projekt, das die brüchige Grenze zwischen Fiktion und realer Gewalt auf beunruhigende Weise verwischt.

Mit schwarzem Humor, satirischen Spitzen und Anleihen bei klassischen Genrefilmen zeichnen Tarzan und Arab Nasser ein Porträt von Freundschaft, Überlebenswillen und der politischen Enge, die jede Entscheidung prägt. Ihr Film ist zugleich Märchen, Western und düsterer Kommentar über eine Region, in der selbst das Kino zur Überlebensfrage wird. 

ONCE UPON A TIME IN GAZA von Tarzan & Arab Nasser | © IMMERGUTEFILME

Die Nasser-Brüder zum Hintergrund des Films: „Mit unserem Film versuchen wir, Gaza durch eine andere Perspektive zu zeigen, als durch die verzerrten Bilder, die so häufig aus der Region kommen. Wir möchten ein authentisches Porträt unserer Stadt präsentieren, frei von den Klischees und Übertreibungen, die zur global akzeptierten Erzählung geworden sind.

Wir haben den Titel „Once Upon a Time“ gewählt, weil er die Lebensrealität in Gaza einfängt: eine Realität ohne Stabilität, Kontinuität und Sicherheit. Nichts ist dort garantiert. Die Ereignisse von gestern, ob freudig oder schmerzhaft, können schon am nächsten Tag zu bloßen Erinnerungen werden – oder sich in tiefere Leiden verwandeln. Nichts in Gaza kommt mit Garantien – nicht einmal das Leben selbst, das durch verheerende Kriege und eine anhaltende Blockade, die sowohl Menschen als auch Land trifft, jederzeit enden kann. „Once Upon a Time“ verweist zudem auf klassische Filme wie „Once Upon a Time in the West“, „Once Upon a Time in America“ oder „Once Upon a Time in Anatolia“. Dieses Mal steht Gaza im Mittelpunkt.

Auch wenn der Krieg die Kulisse bildet, mischt „Once Upon a Time in Gaza“ mehrere Genres – Thriller, Buddy-Movie, Komödie und sogar Meta-Kino. Haben Sie sich von anderen Filmen inspirieren lassen? Und war Ihr Ziel, ein filmisches Erlebnis zu schaffen, statt eine politische Aussage zu machen?“ (PM/Foto: © IMMERGUTEFILME)