NEWS
Schüsse in Schöneberg-1 Schwerverletzter
Pistole, Symbolbild (Foto: Frank Pfuhl)
AktuellesPolitik

Schüsse in Schöneberg-1 Schwerverletzter

GdP-Berlin: „Berlin ist und bleibt der Hotspot der Waffengewalt“

Am 1. September ist auf der Feurigstraße in Schöneberg ein Mann (Mitte 20 Jahre alt) durch Schüsse lebensgefährlich verletzt worden.

Gegen 20.30 Uhr fielen aus einer Personengruppe heraus Schüsse auf den jungen Mann. Ersthelfer versorgten den Schwerverletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen.

Benjamin Jendro (Foto: Volker Neef)

Benjamin Jendro ist Pressesprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Berlin. Er sagte zu den Schüssen in Schöneberg: „Berlin ist und bleibt der Hotspot der Waffengewalt. Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Organisierten Kriminalität greift heute ohnehin kaum ein Protagonist mehr nach dem Messer. Durch die hohe Verfügbarkeit an Schusswaffen müssen wir aber längst über jede Menge Halbstarke reden, die dann mitunter auch gezielte Auftragstaten übernehmen, ohne in feste Strukturen eingebunden zu sein. Crime as a Service ist längst zum Lifestyle geworden. Dieses hohe Personenpotenzial sowie die Tatsache, dass selbst die Angeschossenen in der Folge selten mit der Polizei reden, gestalten sich die Ermittlungen äußerst schwierig. Die Kollegen der BAO Ferrum werden ihr Bestmögliches geben, ermitteln selbstverständlich auch in alle Richtungen, um die Tat aufzuklären und Beteiligte zur Verantwortung zu ziehen.“

Text: Volker Neef

Fotos: Frank Pfuhl; Volker Neef

VO
Volker Neef
Redaktion HauptstadtEcho
Artikel teilen: Facebook X / Twitter
Newsletter & E-Paper

Bleiben Sie immer informiert –
kostenlos, wöchentlich, direkt.

Das HauptstadtEcho E-Paper erscheint monatlich mit allen Beiträgen aus Politik, Touristik, Kultur und Wirtschaft – als PDF in Ihrem Postfach.

Kein Spam. Abmeldung jederzeit möglich. DSGVO-konform.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner