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„Wo sind die friedlichen Muslime?“ – 45.000 geben am Wahlwochenende eine Antwort
Abdullah Uwe Wagishauser (Foto: Frank Pfuhl)
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„Wo sind die friedlichen Muslime?“ – 45.000 geben am Wahlwochenende eine Antwort

Während am 6. September in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt wird, verwandelt sich vom 4. bis 6. September rund 500 Kilometer entfernt die 9.000-Einwohner-Stadt Mendig in Rheinland-Pfalz in eine riesige Zeltstadt für 45.000 Muslime: Auf dem Flugplatz kommen zur Jalsa Salana, der größten islamischen Versammlung Deutschlands, in rund 1.500 Zelten 5x so viele Menschen zusammen, wie die Stadt Einwohner hat.

In Berlin ist die Ahmadiyya Muslim Jamaat in Pankow anzutreffen. Dort steht im Ortsteil Heinersdorf die Khadija-Moschee.

Khadija Moschee in Heinersdorf (Foto: Frank Pfuhl)

Sie zeigen, was im Wahlkampf über muslimisches Leben oft übersehen wird: ehrenamtliches Engagement, gesellschaftliche Verantwortung und ein klares Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung Deutschlands.
Auf die Frage, wo die Muslime seien, die sich öffentlich gegen Extremismus positionieren, geben 45.000 Muslime eine Antwort: Wir sind da und gehören zu Deutschland.

Für die Ahmadiyya Muslim Jamaat ist die zeitliche Überschneidung mit den Landtagswahlen deshalb Anlass für einen grundsätzlichen Perspektivwechsel:

„Wir machen sichtbar, was für die Mehrheit der Muslime in Deutschland gelebte Realität ist, in weiten Teilen der aktuellen Landtagswahlkämpfe aber kaum vorkommt. Muslimisches Leben ist keine Belastung für unsere Demokratie. Im Gegenteil: Millionen Muslime können eine ihrer stärksten Ressourcen sein. 45.000 Muslime machen drei Tage lang sichtbar, wie Verantwortung, Ehrenamt, Zusammenhalt und ein klares Bekenntnis zu Frieden und Demokratie gelebt werden“, erklärte Abdullah Uwe Wagishauser, der Bundesvorsitzende. (PM/Foto: Frank Pfuhl)

VO
Volker Neef
Redaktion HauptstadtEcho
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