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Tag der Kirgisischen Wirtschaft in Berlin

(Foto: Volker Neef)

Am 28.11. fand im „Haus der Deutschen Wirtschaft“ in Berlin-Mitte der „Tag der Kirgisischen Wirtschaft in Berlin“ statt.

Eigens aus der Kirgisischen Republik kam eine hochrangige Delegation angereist. Delegationsleiter war Seine Exzellenz, der Vorsitzende des Ministerkabinetts der Kirgisischen Republik, Herr Adylbek Kasymaliev. Der Minister für Arbeit und Soziales des Landes, S. E. Herr Kanat Sagynbaev, war ebenfalls Teilnehmer. Der Botschafter der Kirgisischen Republik, Seine Exzellenz Herr Omurbek Tekebaev, konnte zudem zahlreiche Repräsentanten aus der Wirtschaft und von Organisationen seines Heimatlandes in Berlin-Mitte begrüßen.

Sofie Geisel (Foto: Volker Neef)

Sofie Geisel ist Mitglied der Hauptgeschäftsführung bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHT). Sie wies daraufhin, dass die Kirgisische Republik die höchsten wirtschaftlichen Wachstumsraten in Zentralasien aufweisen kann. Wenn sich „die deutsche Wirtschaft die Fragen stellt, wo sind die Märkte von morgen, wo sind die Handelspartner von morgen, dann fällt oft das Wort Kirgistan“. Ebenso seien die „hochqualifizierten Fachkräfte des Landes ein starkes Fundament für gute Zusammenarbeit“. Das Thema „Fachkräfteeinwanderung hat für die deutsche Wirtschaft einen sehr hohen Stellenwert. Die deutsche Wirtschaft steht vor großen Herausforderungen“.

Seine Exzellenz, der Vorsitzende des Ministerkabinetts der Kirgisischen Republik, Herr Adylbek Kasymaliev (Foto: Volker Neef)

S. E. Adylbek Kasymaliev konnte den zahlreichen Teilnehmern mitteilen, zwischen seinem Land und Deutschland könne man eine „Intensität und Häufigkeit der Kontakte“ erfreulicherweise verzeichnen. So besuchte im Juli 2023 Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Kirgisische Republik. Im November 2024 war S. E. Herr Sadyr Nurgodschojewitsch Dschaparow, der Präsident des Landes, in Deutschland zu Gast. Adylbek Kasymaliev berichtete, die Kirgisische Republik könne eine Steigerung des BIP von 9 Prozent aufweisen. Die Bodenschätze des Landes, so z. B. Gold, Kupfer, seltene Erden, gewinnen weltweit immer mehr an Bedeutung. Man achte den Naturschutz, das teilte er auch mit. Der größte Energielieferant des Landes sei die Wasserkraft. 90 Prozent der Energie gewinne man aus der Kraft des Wassers. Momentan befindet sich das größte Wasserkraftwerkprojekt in ganz Zentralasien in der Kirgisischen Republik. Zu den Hauptausfuhrprodukten zählen z. B. Honig, Nüsse, Trockenfrüchte. Mittlerweile sind ca. 540 deutsche Unternehmen oder Firmen mit deutscher Beteiligung aktiv in der Kirgisischen Republik. Das Land sei offen für ausländische Investoren. Ebenso sei das Land ein zuverlässiger Partner.

Michael Harms (Foto: Volker Neef)

Michael Harms ist Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Er teilte mit, man danke „den Repräsentanten der Kirgisischen Republik für die gute Zusammenarbeit. Wer noch nie in Kirgistan war, sollte die Chance nutzen und das Land besuchen“.

Man erlebte in Berlin-Mitte eine hochinteressante Tagung, die die guten Beziehungen zwischen der Kirgisischen Republik und Deutschland unter Beweis gestellt hat.

Text/Volker: Volker Neef