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Wlada Kolosowa liest aus „Mutters Sprache“ in der Humboldt-Bibliothek

Wlada Kolosowa (Foto:©Birgit von Bally)

Am Mittwoch, 28. Januar 2026 um 19 Uhr stellt die Autorin Wlada Kolosowa ihren neuen Roman „Mutters Sprache“ in der Humboldt-Bibliothek in Tegel vor.

Die Veranstaltung widmet sich Fragen von Herkunft, Mutterschaft und Identität und wird moderiert von Julia Boxler. Im Mittelpunkt des Romans steht Lisa, die nach vielen Jahren in Deutschland und mit Beginn ihrer eigenen Mutterschaft mit verdrängten Erinnerungen konfrontiert wird. Eine Reise nach Russland wird zur Auseinandersetzung mit persönlicher Vergangenheit, Begehren und einem Land im Spannungsfeld von Alltag und Krieg. „Mutters Sprache“ erzählt eindringlich vom Sog der Mutterschaft und der Sehnsucht nach einem Ort, an den man nie zurückkehren wollte. Bezirksstadtrat für Kultur Harald Muschner (CDU) erklärte: „Die Lesung von Wlada Kolosowa eröffnet wichtige Perspektiven auf Fragen von Identität, Herkunft und gesellschaftlichem Wandel. Die Humboldt-Bibliothek ist damit erneut ein Ort des literarischen Austauschs und der offenen Auseinandersetzung mit aktuellen Themen.“

St. Petersburg (Foto: Svetlana Reinwarth)

Wlada Kolosowa wurde 1987 in St. Petersburg geboren und wuchs unter anderem in Cottbus auf. Ihr Debütroman „Der Hausmann“ wurde 2023 für „Berlin liest ein Buch“ ausgewählt. Moderatorin Julia Boxler, 1986 in Kasachstan geboren, ist Mitgründerin des Podcasts X3 und arbeitet zu postmigrantischen, popkulturellen und systemkritischen Themen.

Eintritt frei Humboldt-Bibliothek, Karolinenstraße 19 in 13507 Berlin-Tegel. (PM/Fotos: Birgit von Bally; Svetlana Reinwarth)