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Zucker im Kaffee und Zitrone oder Sahne in den Tee
Dosenmilch (Foto: Frank Pfuhl)
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Zucker im Kaffee und Zitrone oder Sahne in den Tee

Der deutsche Schlagersänger Erik Silvester (1942 bis 2008) sang einst: „Zucker im Kaffee und Zitrone oder Sahne in den Tee….“

Manche mögen Kaffee schwarz, manche Kaffeeliebhaber den Kaffee mit Milch und manche ihn so, wie es Erik Silvester gesungen hatte, mit Zucker. Dann gibt es ja noch die Kaffeefreunde, die sowohl zum Zucker als auch zur Milch greifen.

Greift man zum „Kaffee mit Milch“ bzw. „Kaffee mit Milch und Zucker“ stellt sich ja nicht nur die Frage: „Kuhmilch oder Hafermilch“?

Manche Kaffeetrinker möchten frische Milch, andere greifen zur Kondensmilch.

Es war der US-Bürger Gail Borden, der die industrielle Entwicklung der Kondensmilch sich patentieren ließ. Gail Borden kam 1801 im US-Bundesstaat New York zur Welt. Am 19. August 1856, heute vor 169 Jahren, ließ sich der ausgebildete Landvermesser ein Patent über Kondensmilch aushändigen.

Bei langen Seereisen nahm man einst Kühe mit an Bord, um auf Milch zurückgreifen zu können. Dank der Dosenmilch konnten die Reeder auf diese tierischen Passagiere fortan verzichten. 

Gail Borden ist 1874 verstorben. Die von ihm 1856 gegründete Firma zur Produktion von Kondensmilch existiert noch heute. Die Dosenmilch wird unter dem Namen „Borden Milk“ in den USA verkauft.

Text: Volker Neef

Foto: Frank Pfuhl

VO
Volker Neef
Redaktion HauptstadtEcho
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