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Neujahrsempfang der CDU-Steglitz-Zentrum

Teilnehmer beim Neujahrsempfang der CDU-Steglitz-Zentrum (Foto: Dr. Khalil Dindarian)

Sicherheit und Stadtentwicklung im Fokus


Beim Neujahrsempfang der CDU-Steglitz-Zentrum am 26. Januar kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Landes- und Bezirkspolitik zusammen, um über aktuelle Herausforderungen im Berliner Südwesten zu sprechen. Themen waren unter anderem der Schutz kritischer Infrastruktur, Fragen der Stadtentwicklung sowie der Ausbau sozialer Einrichtungen im Bezirk.

Steglitz-Zentrum bildet das wirtschaftliche und gesellschaftliche Herz des südwestlichen Berlins. Geprägt wird der Ortsteil durch die Schloßstraße, eine über zwei Kilometer lange der bedeutendsten Einkaufsstraßen der Hauptstadt. Große Einkaufszentren wie „Das Schloss“ mit rund 90 Geschäften und integrierten öffentlichen Einrichtungen – darunter Stadtbibliothek und Kulturamt – sowie der Boulevard Berlin bündeln Einzelhandel, Dienstleistungen und Gastronomie. Als zentraler Verkehrsknotenpunkt mit dem U- und S-Bahnhof Rathaus Steglitz ist der Ortsteil eng an die Berliner Innenstadt angebunden und zugleich ein wichtiger kultureller und sozialer Treffpunkt im Bezirk Steglitz-Zehlendorf.

l-r.: Malgorzata Sijbrandij, Cornelia Seibeld, Dr. Claudia Wein, Cerstin Richter-Kotowski, Adrian Grasse (Foto: Dr. Khalil Dindarian)

Vor diesem Hintergrund fand der Neujahrsempfang der CDU-Steglitz-Zentrum statt. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung nahmen an der Veranstaltung teil, darunter Cornelia Seibeld, Präsidentin des Abgeordnetenhauses von Berlin, Adrian Grasse, MdB, Dr. Claudia Wein, MdA, Cerstin Richter-Kotowski, Staatssekretärin in der Berliner Kulturverwaltung, sowie Malgorzata Sijbrandij, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport von Steglitz-Zehlendorf.

Den Auftakt des Abends gestaltete Cerstin Richter-Kotowski. In ihrer Begrüßung dankte sie für die Zusammenarbeit im vergangenen Jahr und verwies auf die Bedeutung eines kontinuierlichen politischen Austauschs im Berliner Wahljahr. Sie betonte die Rolle des Dialogs zwischen Partei, Verwaltung und Zivilgesellschaft für die Weiterentwicklung des Bezirks.

Ein zentrales Thema des Abends war der Stromausfall im Südwesten Berlins sowie die daraus resultierenden politischen Schlussfolgerungen. Vor dem Hintergrund aktueller Anschläge stand insbesondere der Schutz kritischer Infrastrukturen im Mittelpunkt. Diskutiert wurden Fragen der Verbesserung des Katastrophenschutzes, der Ausstattung der Sicherheitsbehörden, einschließlich des Verfassungsschutzes, der finanziellen Absicherung entsprechender Maßnahmen sowie der Vorbereitung und Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung im Krisenfall.

Bezirksstadträtin Malgorzata Sijbrandij stellte die aktuellen Schwerpunkte der Bezirksentwicklung im Zentrum von Steglitz vor. Anfang 2026 liege der Fokus insbesondere auf dem Ausbau der sozialen Infrastruktur, darunter laufende Projekte der Berliner Schulbauoffensive. Darüber hinaus seien mehrere Bebauungsplanverfahren von Bedeutung, die die zukünftige städtebauliche Entwicklung des Bezirks betreffen.

Im Bereich Stadtentwicklung und Bauen verwies Sijbrandij auf laufende Verfahren zur städtebaulichen Nachverdichtung sowie auf neue Entwicklungsprojekte. Das Bezirksamt setze dabei auf Bürgerbeteiligung und rufe die Einwohnerinnen und Einwohner zur aktiven Mitwirkung an Planungsprozessen auf.

Auch die wirtschaftliche Entwicklung des Standorts Steglitz wurde thematisiert. Laut Immowelt lagen die Immobilienpreise im Januar 2026 für Eigentumswohnungen im Ortsteil Steglitz durchschnittlich bei rund 4.655 Euro pro Quadratmeter, während Häuser im Schnitt etwa 6.380 Euro pro Quadratmeter kosteten.

Der Neujahrsempfang der CDU-Steglitz-Zentrum bot damit eine Plattform für den Austausch zu sicherheits- und stadtentwicklungspolitischen Fragen und unterstrich die Bedeutung Steglitz-Zentrums als urbanen und politisch relevanten Ort im Berliner Südwesten.

Text/Foto: Dr. Khalil Dindarian