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23. Januar 2026Chinesisch-Deutsches Neujahrsbankett in Frankfurt am Main
Geschäftsführerin Frau Zhao Xiuchai begrüßte die Gäste gemeinsam mit traditionell gewandeten Empfangsdamen (Foto: RRB)
Chinesisch-Deutsches Neujahrsbankett in Frankfurt am Main
Zu einem glänzenden Chinesisch-Deutschen Neujahrsbankett hatte die Geschäftsführerin der prachtvollen Moutai Repräsentanz, Frau Zhao Xiu Chai, zum 20. Januar in die gegenüber dem Frankfurter Hauptbahnhof gelegene Lokation eingeladen. Und die mit großzügigen Räumlichkeiten ausgestattete Repräsentanz war bis auf den letzten Platz besetzt. Den Begriff „Neujahrsbankett“ erläuterte die Veranstalterin mit dem Hinweis, dass das Bankett terminlich nach Beginn des Neuen Jahres in Deutschland und mit Blick auf das heraufziehende Chinesische Neujahrsfest angesiedelt sei.

Bekanntlich folgt unsere Zeitrechnung dem weltweit meistgebrauchten gregorianischen Kalender. Benannt ist er nach Papst Gregor XIII., der ihn 1582 mit einer päpstlichen Bulle verordnete. Die traditionelle chinesische Zeitrechnung erfolgte dagegen nach dem sogenannten Mondkalender, der die Zeit an einem Mondphasenzyklus orientierte. Und dieser chinesische Kalender wird auch heute noch im gesamten chinesischsprachigem Raum für die Berechnung traditioneller chinesischer Feiertage verwendet. Auch das chinesische Neujahrs- bzw. Frühlingsfest (Chūnjié), wohl das bedeutendste Fest im chinesischen Jahreszyklus, orientiert sich am Mondkalender. Es wird jedes Jahr variierend im Januar oder Februar weltweit gefeiert. Und dieses Jahr beginnt es am 17. Februar 2026.
Die Gäste des Festbanketts wurden zunächst durch einen Film in die aufwendige, mindestens fünf Jahre dauernde Herstellung des berühmten chinesischen Moutai- oder Maotai-Schnapses in der im Südwesten Chinas gelegenen Provinz Guizhou eingeführt. Sie erfuhren, dass Moutai in einem aufwendigen, etwa fünfjährigen Prozess aus rotem Sorghum, Weizen und Wasser des Chishui-Flusses hergestellt wird, der mehrfache Fermentations- und Destillationszyklen (9 Dämpfen, 8 Fermentieren, 7 Destillieren) sowie mehrjährige Lagerung in Tonkrügen beinhaltet, was ihm einen komplexen, sojaähnlichen Geschmack verleihe, der nur in der Region Maotai in Guizhou entstehe und ihn zu Chinas berühmtesten und wertwollsten Schnaps mache.
Es folgten traditionelle Tanzdarbietungen aus Guizhou durch junge, zugleich traditionelle Guizhou-Gewänder tragende Damen, bevor für die Veranstalterin Herr Ye Zhaowei das Wort ergriff. Er erläuterte i die Philosophie der Moutai (Maotai) Herstellung als Ausdruck von Geduld, Präzision und Respekt gegenüber der Natur. Es sei ein Teil bedeutender chinesischer Kultur, die man gerne mit Deutschland teile. Er forderte die Gäste dazu auf, den Moutai „mit allen Sinnen zu genießen“.

Als Gastredner begrüßte MDgt. a.D. Dr. Michael Borchmann diese Initiative. Moutai gehöre gemeinsam mit französischem Cognac und schottischem Whisky zu den hochwertigsten Getränken der Welt. Gleichwohl sei seine Bekanntheit in Deutschland noch beschränkt. So werde er selbst von Gastronomie-Kennern immer wieder gefragt, ob Moutai ein „Reisschnaps“ sei.

Die Gäste des Neujahrsbanketts konnten sich im Rahmen eines 5-Gänge-Menüs – unterbrochen von weiteren Tanzdarbietungen – von der Hochwertigkeit des Moutai ausführlich überzeugen.
Text/Foto: RRB
























