Unsere allerbesten Freunde erhielten Rechte
24. November 2025
CDU Ortsverband Heiligensee, Konradshöhe und Tegelort stellt sich neu auf
24. November 2025
Unsere allerbesten Freunde erhielten Rechte
24. November 2025
CDU Ortsverband Heiligensee, Konradshöhe und Tegelort stellt sich neu auf
24. November 2025

GdP Berlin: Sicherheit von Weihnachtsmärkten ist personalintensive Aufgabe

(Foto: Frank Pfuhl)

Am 24.11. öffnen die Weihnachtsmärkte in der Hauptstadt.

Dazu erklärte der Sprecher der Berliner Gewerkschaft der Polizei (GdP) Sprecher Benjamin Jendro: „Die Sicherheit von Weihnachtsmärkten ist eine personalintensive Aufgabe, die heute mit ganz anderen Maßnahmen verbunden ist, als noch vor 15 Jahren. So ist gerade das Thema Überfahrschutz auch aufgrund der gravierenden Taten in den letzten Jahren bei Großveranstaltungen nicht mehr wegzudenken. Weihnachtsmärkte gelten als weiche Anschlagsziele für Amoktäter und Terroristen, sind als christliche Symbole gerade im Visier von Islamisten. Hinzu kommen Alltagskriminalität wie Taschendiebstahl und sexuelle Belästigungen. Die Polizei wird in der Adventszeit Präsenz zeigen, um auch das subjektive Sicherheitsgefühl deutlich zu erhöhen. Es wäre aber schön, wenn man auch im politischen Rahmen endlich an den notwendigen Rahmenbedingungen arbeitet.

(Foto: Frank Pfuhl)

Dazu gehören auch nicht mehr zeitgemäße Beschränkungen für Geheim- und Nachrichtendiensten, durch die wir auf nahezu ausschließlich auf Kenntnisse unserer Bündnispartner angewiesen sind, was heutzutage, auch aufgrund der Schnelligkeit von Radikalisierung durch die Sozialen Medien hochgefährlich ist. Zudem erwarten wir von Berlins Politik, dass man das angekündigte Veranstaltungssicherheitsgesetz endlich auf den Weg bringt. Veranstalter müssen ein Sicherheitskonzept vorlegen, aber hier gibt es auch in Sachen Finanzierung von Maßnahmen einen Graubereich und einen echten Flickenteppich.

Wir brauchen verbindliche Parameter, um hier jeden strukturiert in die Verantwortung nehmen zu können. Ganz grundsätzlich aber sind unsere Weihnachtsmärkte bestmöglich gesichert, auch wenn nicht jedes denkbare Szenario ausgeschlossen werden kann. Wenn man jegliches Risiko, gerade durch dschihadistische Terroristen und durchgeknallte Einzeltäter verhindert möchte, dürften wir gar nicht mehr aus dem Haus gehen. Dann hätte der Terror gewonnen.“

Text/Foto: Frank Pfuhl