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26. November 2025Prominenz beim DAT 25
Bärbel Bas (Foto: Volker Neef)
Am 25.11. fand der Deutsche Arbeitgebertag statt. Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeber, Dr. Rainer Dulger, eröffnete den DAT 25 ihn in Berlin-Mitte. Wir hatten ja bereits darüber berichtet.
Rainer Dulger konnte als Referenten u. a. die erste Reihe der Politik begrüßen. Als Referenten aus den Reihen der Politik nahmen beispielsweise Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), der Vorsitzende der Jungen Union, der Bundestagsabgeordnete Johannes Winkel sowie der FDP-Bundesvorsitzende Christian Dürr teil.

Als Bärbel Bas das Thema Rente ansprach, hallte ihr Gelächter entgegen. Sie teilte mit, Steuergelder werden in die Rentenkassen umgeschichtet. Es folgte ihre Aussage „Sie belasten damit die Beitragszahler nicht“. Leicht aus dem Konzept gekommen, sagte die Bundesministerin: „Das mag für Sie lustig klingen, aber wir hätten… Das ist nicht… das ist überhaupt nicht lustig“. Sie zeigte sich zugleich offen für eine langfristige Reform des Rentensystems. Eine aus Fachleuten bestehende Kommission soll 2026 Vorschläge ausarbeiten. „Wir brauchen über das Jahr 2031 hinaus durchaus eine Reform“, sagte Bärbel Bas.

Bundeskanzler Merz warb beim DAT 2025 um Unterstützung für seine Rentenpläne. Man habe im Vorfeld mit dem Koalitionspartner SPD das Rentenpaket erarbeitet. Dieses müsse nun auch ohne Abstriche so von der Bundesregierung und den sie tragenden Fraktionen aus Union und SPD im Parlament verabschiedet werden. Er erklärte: „Ich bin nicht dafür, mit der Alterssicherung herumzuspielen nach dem Motto: Wer bietet weniger?“
Arbeitgeberpräsident Dulger schrieb den politisch Verantwortlichen ins Stammbuch, man dürfe Reformen nicht hinauszögern. Ein gewaltiger Baustein bestehe darin, nicht nur von Bürokratieabbau zu reden, die Politik müsse da endlich ihre Hausaufgaben machen. Man könne es doch sehen: Deutschland droht, den Anschluss zu verlieren.
Text/Foto: Volker Neef
























