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Turkmenistan lud zum 30. Jahrestag der Ständigen Neutralität ein

Herr Konsul Myrat Ozbekbayev bei seiner Ansprache (Foto: RBB)

„Der Konsul von Turkmenistan Myrat Ozbekbayev und Ehegattin geben sich die Ehre, anlässlich des 30. Jahrestages der Ständigen Neutralität Turkmenistans am Donnerstag, den 20. November 2025, einzuladen.“ Ort des Empfanges war ein Hotel in der im Norden an Frankfurt am Main angrenzenden Stadt Bad Vilbel. 

Begrüßen durften der in Frankfurt ansässige Konsul und Ehegattin eine große Zahl von Gästen aus den Reihen des Diplomatischen Corps‘, des Wirtschafts- und Finanzsektors und auch der turkmenischen Community. Unter den Gästen traf man u. a. den neuen Generalkonsul der Republik Usbekistan in Frankfurt, Herrn Mironshokh Raupov sowie Herrn Konsul Ulugbek Shukurov und MDgt. a.D. Dr. Michael Borchmann an.

Der neue Generalkonsul der Republik Usbekistan in Frankfurt, Herr Mironshokh Raupov (M.), mit Herrn Konsul Ulugbek Shukurov (li.) und MDgt. a.D. Dr. Michael Borchmann (Foto: RBB)

In seiner Ansprache erläuterte Herr Konsul Ozbekbayev ausführlich die historischen Hintergründe und die Bedeutung des Feiertages der Ständigen Neutralität, neben dem Unabhängigkeitstag der zweite wichtige nationale Feiertag des Landes. Der Tag der Ständigen Neutralität wird jährlich am 12. Dezember in Turkmenistan gefeiert. Am 12. Dezember 1995 wurde nämlich die UN-Generalversammlung Resolution Nummer 50/80 verabschiedet, die die Hoffnung ausdrückte, dass „der Status der dauerhaften Neutralität Turkmenistans zu Frieden und Sicherheit in der Region beitragen wird.“ Die Resolution – übrigens von allen damaligen 185 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen unterstützt – forderte die UN auf, die Neutralität Turkmenistans zu respektieren und aufrechtzuerhalten. Hintergrund hierfür war, dass sich Turkmenistan nach Erlangung der Unabhängigkeit im Jahre 1991 für den Weg der Neutralität und des Friedens im internationalen Bereich entschieden habe. Das internationale Recht versteht dabei unter Neutralität die Nichtteilnahme an Kriegen und in Friedenszeiten die Nichtteilnahme an Militärbündnissen.

Die Gattin des Konsuls, Frau Ozbekbayeva (re.) mit einer Besucherin (Foto: RBB)

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete weiterhin im Februar 2017 auf Vorschlag Turkmenistans eine Resolution, die den 12. Dezember zum „Internationalen Tag der Neutralität“ erklärte. 

Herr Konsul Ozbekbayev erläuterte ferner die positiven Auswirkungen der Ständigen Neutralität auf die praktische Politik des Landes, sei es bei der aktiven Mitarbeit an der Nachhaltigkeitsagenda der Vereinten Nationen, sei es bei dem regionalen Einsatz zur Gewährleistung Stabilität, guter Nachbarschaft und Kooperation in der Region. Zu nennen seien ferner die Umsetzung des Prinzips in Bereichen der Wirtschaft, der Ökologie und des Transports. Hinzuweisen sei auch auf das Engagement bei der Renaturierung des Kaspischen Meeres. 

Was den 12. Dezember in der Hauptstadt Ashgabat betreffe, so stünden große Feierlichkeiten im internationalen Rahmen an. 

Insgesamt gelangte Herr Konsul Ozbekbayev zu der Schlussfolgerung: Unter dem Banner der Ständigen Neutralität habe sich Turkmenistan zu einer „Oase des Friedens und Wohlstandes“ entwickelt. 

An die Rede schloss sich ein festliches Dinner an, bei dem natürlich das Nationalgericht „Pilav“ nicht fehlen durfte. 

Text/Foto: RRB