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ZDF und ZDFinfo zeigen Dokumentationen über „Nordkoreas Geheimnisse“

Auf Satellitenbildern erkennen Menschenrechtler die Gefangenenlager in Nordkorea (© ZDF und Maciej Rolbiecki)

Nordkorea ist ein abgeschottetes Land mit vielen Geheimnissen: Wie sieht das Leben der Menschen dort aus? Wohin führt Diktator Kim Jong-un sein Land? Wie gefährlich wird Kims Regime für die Welt? Die zweiteilige Dokureihe ist ab Dienstag, 3. März 2026, 5 Uhr, im ZDF-Streaming-Portal verfügbar. Die ZDF-Doku „Nordkoreas Geheimnisse: Die Waffen des Diktators“ am Dienstag, 3. März 2026, 20.15 Uhr, zeichnet den Weg Nordkoreas hin zu einer Atommacht nach. In der ZDFinfo-Doku „Nordkoreas Geheimnisse: Blick in ein verschlossenes Land“ am Freitag, 13. März 2026, 20.15 Uhr, berichten Geflüchtete über ihr Schicksal und das Leben der Menschen in Nordkorea. Ergänzt wird dies durch Experten und die Analyse von Satellitenbildern.

Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un inspiziert Ende 2022 gemeinsam mit seiner Tocher Ju-Ae die Interkontinentalrakete Hwasong-17 in Pjönjang. Das kleine ostasiatische Land hat in den letzten Jahrzehnten seine militärische Macht ausgebaut. Das belegen Satellitenbilder (Foto: © ZDF und imago/UPI-Foto)

ZDF: „Die Waffen des Diktators“
Im Film von Nico Schmolke, Johannes Müller und Jan Vollmer erzählt der ehemalige deutsche Botschafter Thomas Schäfer, wie er vor gut zehn Jahren optimistisch auf den neuen Staatschef Kim Jong-un schaute. Die Modernisierung des Landes erweckte den Anschein, dass es auch militärisch und geopolitisch gemäßigter zugehen könnte. Doch diese Hoffnungen wurden enttäuscht, als Kim mögliche Konkurrenten um die Macht aus dem Weg räumte und 2017 mit einem enormen Nukleartest den Weg Nordkoreas zur Atommacht vollendete.

Mit Waffen und Soldaten hat sich Nordkoreas Diktator Kim Jong-un den Respekt der Großmächte USA, Russland und China verschafft. Wie gefährlich ist das südostasiatische Land? Welche Ziele verfolgt Kim Jong-un wirklich? (Foto: © ZDF und IMAGO / SNA)

Da sich das Land abschottet, nutzen Analysten hochauflösende Satellitenbilder und entdecken darauf neue Hangars für Drohnen oder die Einweihung von U-Booten, die atomar bestückte Raketen abschießen können. Sie sehen auch, wie Dinge misslingen. Doch spätestens seit der Hilfe Nordkoreas für den russischen Diktator Putin im Ukrainekrieg wird deutlich, dass das Land zunehmend einen Platz unter den Großmächten der Welt für sich beansprucht.

Welche Rolle spielt Nordkorea bei den Supermächten und auf der Weltbühne? Zuletzt haben sich die Staatschefs von Russland und China, Vladimir Putin (2.v.l.) und Xi Jinping (3.v.l.) , im September 2025 mit Kim Jong-un (4.v.l.) zu einem Festakt in Peking getroffen. Satellitenbilder zeigen, dass das Land aufgerüstet hat. Geht von Machthaber Kim Jong-un eine militärische Gefahr aus? (Foto: © ZDF und imago/UPI-Foto)

ZDFinfo: „Blick in ein verschlossenes Land“
Protagonisten des Films sind vier Nordkoreaner, denen die Flucht vor 2019 gelungen ist. Sie berichten in der Doku von Nico Schmolke und Johannes Müller über ihr Schicksal und ihr damaliges Leben in Nordkorea. Menschenrechtsaktivisten ergänzen, was sie durch die Befragung von vielen anderen Nordkorea-Flüchtlingen über das Leben im Land herausgefunden haben.

Ahn Myeong-chul ist Aufseher in einem nordkoreanischen Gefangenenlager, bevor er selbst in Ungnade fällt und später fliehen kann. Er spricht über seine Erinnerungen (Foto: © ZDF und Maciej Rolbiecki)

Offizielle Bilder zeigen Nordkorea im Aufschwung. Die Aussagen der Flüchtlinge und Satellitenaufnahmen zeichnen jedoch ein ganz anderes Bild: Luxus für eine Minderheit und harter Alltag für die Mehrheit. Die Bevölkerung der Hauptstadt Pjöngjang zum Beispiel genießt zwar Privilegien, muss sich diese aber über bedingungslosen Gehorsam verdienen. Wer den verwehrt, muss, wie einer der Protagonisten, in ein Straflager. Vermutlich mehr als 100.000 Menschen leben in solchen Lagern und leisten schwere Zwangsarbeit.

Na Min-hee wird von Nordkorea zur Zwangsarbeit in eine Textilfabrik nach Malta geschickt. Der jungen Frau gelingt die Flucht. Sie erzählt von den diktatorischen Verhältnissen in ihrer Heimat (Foto: © ZDF und Maciej Rolbiecki)

Die Sendungen werden mit Untertiteln angeboten. Das teilte unserer Redaktion die Pressestelle des ZDF mit. (Fotos: © ZDF und imago/UPI-Foto; © ZDF und Maciej Rolbiecki; © ZDF und IMAGO / SNA.)