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20. Januar 2026René Powilleit (LSU): „Gezielter Angriff auf unsere Werte“
René Powilleit (Foto: Frank Pfuhl)
René Powilleit ist Berliner Landesvorsitzender der LSU. Die LSU ist eine unverzichtbare Stimme für Vielfalt, Gleichberechtigung und Akzeptanz in der CDU.
Am 17. Januar hat ein bislang Unbekannter mit einem Pflasterstein die Glastür einer LGBTQ+Bar im Bezirk Tempelhof-Schöneberg beschädigt. Gegen 23.30 Uhr soll der Unbekannte einen Stein gegen die Glastür des zum Zeitpunkt gut besuchten Nachtclubs auf dem Sachsendamm geworfen haben. Der Stein beschädigte die Glasscheibe und durchschlug die Tür. Zum Tatzeitpunkt war die Türinnenseite mit einem blickdichten Vorhang verhangen, sodass keine Personen verletzt wurden. Der Tatverdächtige entfernte sich unerkannt vom Tatort. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachtes der Sachbeschädigung mit homophobem Hintergrund führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.

René Powilleit erklärte zu dieser Tat: „Wer Steine gegen Scheiben wirft, nimmt Verletzungen und die Einschüchterung einer ganzen Community billigend in Kauf. Das ist keine Sachbeschädigung – das ist ein gezielter Angriff auf unsere Werte“.
Ferner sagte er: „Wir lassen nicht zu, dass blinder Hass das Lebensgefühl unserer Stadt vergiftet. Wer unsere Vielfalt angreift, muss die volle Härte des Rechtsstaates zu spüren bekommen. Wir fordern eine lückenlose Aufklärung durch den Staatsschutz und eine konsequente Strafverfolgung. Sicherheit ist das Fundament unserer Freiheit – deshalb setzen wir uns als LSU Berlin weiterhin für eine polizeiliche Präsenz, Videoüberwachung, Notrufsäulen und den Schutz queerer Schutzräume ein. Hass und Intoleranz haben in Berlin keinen Platz! Der gezielte Steinwurf auf eine gut besuchte queere Institution am Wochenende ist ein direkter Angriff auf die Freiheit und Sicherheit aller Berlinerinnen und Berliner. Unsere Gedanken sind bei den Betreibern und Gästen. Wir stehen als LSU Berlin fest an eurer Seite. Berlin bleibt die Stadt der Freiheit – und wir sorgen dafür, dass das so bleibt. Unter anderem mit dem neuen Berliner Polizeigesetz (ASOG) stärken wir den Rechtsstaat und unsere Blaulichtfamilie. Weitere Maßnahmen folgen“.
Text: Volker Neef
Foto: Frank Pfuhl























