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6. Dezember 2025„Das Buch der kuriosen Orte in Berlin“-Buchvorstellung
Bedürfnisanstalt in Berlin-Moabit (Foto: Volker Neef)
Berlin hat nicht nur seine touristischen Anziehungspunkte zu bieten.
Dazu zählen das Brandenburger Tor, der Potsdamer Platz, der Fernsehturm, die Weltzeituhr, der Funkturm in Charlottenburg, der Kudamm, die Friedrichstraße, das Messegelände. Grit Schwarzenburg hat in ihrem Buch „Das Buch der kuriosen Orte in Berlin“ kuriose Orte zusammengetragen, die sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen fast unbekannt sind. Es ist im Bruckmann Verlag zu München verlegt worden.

Die Schriftstellerin wuchs in Mecklenburg-Vorpommern auf und fing während ihres Studiums in Potsdam an, für eine Tageszeitung zu schreiben. Seit 2004 lebt sie in Berlin und arbeitet als TV-Journalistin. Dort konnte sie auch ein paar Jahre ihrer Leidenschaft fürs Reisen frönen – bei der Sendung „Bahn TV Reise“, wofür sie zweimal für „Das Goldene Stadttor“ der ITB nominiert wurde. Das Buch umfasst 192 Seiten, ca. 200 Abb., Format 16,5 x 23,5 cm. Die Fotos stammen von Olaf Meinhardt. Der Fotografdurchquerte 1996 Russland erstmals auf einer Fahrradweltreise. Seitdem bereist er als Fotograf immer wieder zahlreiche Länder mit dem Rad und per Boot, mit Wanderschuhen oder dem Wohnmobil. Er publiziert in renommierten Zeitschriften und Magazinen.
Berlin ist nicht nur Hauptstadt und beliebtestes deutsches Reiseziel, sondern auch eine riesige Schatzkiste an unentdeckten Juwelen. Wer genug von 08/15-Sehenswürdigkeiten hat oder glaubt, darüber alles zu wissen, wird hier eines Besseren belehrt. Ob Brückenmeer, japanische Kirschblüte oder Weinberge inmitten der Großstadt, Hollywood-Drehorte und Western-Stadt, verlassene Orte in und um Berlin oder Streetart aller Art – dit is Berlin.

Grit Schwarzenburg und Olaf Meinhardt beschränken sich nicht nur auf die Bundeshauptstadt. Sie haben auch einen großen Blick ins Bundesland Brandenburg geworfen.

Auf den Seiten 52/53 stellen sie die Steinpyramide in 15345 Garzau-Garzin vor. Ferner stellen die beiden Verfasser auch kuriose Orte in Potsdam auf den Seiten 60 bis 63 vor. Der Titel lautet „Holland? Fast“! Den Filmpark Babelsberg und die Filmstudios Babelsberg bringt uns die Autorin auf den S. 138/139 näher.

Cover von „Das Buch der kuriosen Orte in Berlin“ (Foto: Bruckmann Verlag)
In Berlin darf das Husarenstück von 1906 nicht fehlen. Der Schuster Wilhelm Voigt gab sich als Hauptmann aus. Er ließ sich den Inhalt der Stadtkasse im Rathaus Cöpenick auszahlen. (S. 81). Die Berliner Urinale, im Volksmund auch „Cafe Achteck“ betitelt, werden von der Autorin auf den S. 82/83 ausführlich erwähnt.
„Das Buch der kuriosen Orte in Berlin“ von der Autorin Grit Schwarzenburg und den Fotos von Olaf Meinhardt begeistern Berliner und Berlinfreunde! Das Werk ist im Bruckmann Verlag zu München erschienen. Im deutschen Buchhandel kostet es 22,99 Euro. ISBN: 978-3-7343-3180-0.
Text: Volker Neef
Fotos: Volker Neef; Bruckmann Verlag, Hans-Peter Gaul, Frank Pfuhl
























