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Heimtextil 2026: Mongolei und Peru haben Edelwolle im Fokus

Die Vertreterin von Textialpaca präsentiert stolz die hochwertigen Produkte ihres Unternehmens (Foto: RRB)

„Die Heimtextil eröffnet die neue Saison mit 3.000 Ausstellern aus 66 Ländern“. Dies teilte die Pressestelle der Messe Frankfurt am Main anlässlich der Eröffnung der vom 13. bis zum 16. Januar dauernden „Heimtextil 2026“ mit.

Und unter diesen 66 Ländern gibt es Länder, die traditionell mit einer sehr großen Zahl von Ausstellern vertreten sind, neben Deutschland etwa China, Italien, die Türkei, USA und Indien sowie Pakistan. Aber es gibt auch Länder, die nur mit einem oder einigen wenigen Ausstellern vertreten sind, aber mit besonders hochwertigen Produkten. Für die „Heimtextil 2026“ gilt dies etwa im Bereich Wolle für die Mongolei und Peru.

Die peruanische Firma HometexPeru zeigte Besuchern besonders zahlreiche Dekorations-Alpakas (Foto: RRB)

Mongolischer Aussteller ist in diesem Jahr das (Familien-)Unternehmen Munkh Cashmere das namentlich Produkte aus Kaschmir-Wolle präsentiert. In einer Modeplattform für Damen wird die Kaschmirwolle zu den herausragenden „Edel-Wollarten“ gezählt und als „edel, elegant und angenehm warm“ bezeichnet. Sie stehe bei Edelmarken wie „Burberry“ besonders hoch im Kurs.

Die Mongolei präsentiert Produkte aus feiner heimischer Kaschmirwolle (Foto: RRB)

Und die Firma Munkh bezieht nun diese Wolle aus nomadischer Zucht, sie stellt darüber hinaus Produkte aus Yak- und Kamelwolle her. Mit Stolz beruft sie sich auf das stolze und tief geachtete Erbe der naturnahen nomadischen Lebensweise. Malerisch formuliert man hierzu auf der Internetseite: „Weite wilde Steppenlandschaften mit dem Nomadengeist – die Mongolei ist ein Land des ewig blauen Himmels, das in Harmonie mit der sie umgebenden Welt lebt. Aus diesem Land stammen die Ziegen, die uns die wärmste und weichste Kaschmirwolle schenken.“ Und das Motto der Unternehmensgründerin war: „Wir wollen die feinste Kaschmirwolle und die Werte meiner Heimat mit der Welt teilen“.

Für die Besucher hatte Textialpaca kleine Alpakas als Souvenir bereit (Foto: RRB)

Ebenfalls Edelwolle im Fokus haben die drei peruanischen Aussteller Textialpaca, Hometex Peru und Incalpaca, alle ansässig in der südlichen Provinz des Landes Arequipa. Ihre Wolle: Alpaka. Hierzu heißt es auf der bereits genannten Modeplattform für Damen: „Wenige hochwertige Wollsorten sind so beliebt wie die Alpakawolle, die vom gleichnamigen Tier aus der Familie der Kamele stammt. Ob als Pullover, Schal, Socken oder Decken – hier stimmt nicht nur das Aussehen, sondern vor allem die Wirkung: Sie nimmt Feuchtigkeit sehr gut auf und sorgt so gleichzeitig für Geruchsneutralität. Alpakawolle wärmt im Winter und kühlt im Sommer. Die Wolle ist reißfest, feuchtigkeits- und schmutzabweisend.“ Alpakas gehören zu der Familie der Kamele, haben aber keine Höcker. Ursprünglich sind die Alpakas in Südamerika zuhause. Genauer gesagt leben die meisten Tiere in den Anden. Es gibt weltweit ungefähr 4,4 Millionen Alpakas, wovon circa 80 Prozent in der genannten südamerikanischen Gebirgskette leben. Ein altes Sprichwort der Ureinwohner lautet: „Schau einem Alpaka nicht zu tief in die Augen, du könntest dich für immer verlieben“. Und im Angebot der genannten Unternehmen sind nicht nur hochwertige Textilien, sondern auch Dekorations-Alpakas, durch die man „die Anden mit nach Hause nehmen kann.“ Auf eine Besonderheit kann die Firma Textialpaca verweisen: „83 Prozent unserer Mitarbeiter sind Frauen, von der Führungsebene bis zu den Produktionsmitarbeitern. Und wir sind stolz, dass unser CEO eine Frau ist. Damit fördern wir die Kultur der Stärkung der Rolle der Frau.“,

Text/Foto: RRB