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Kuwait lud zum Nationalfeiertagsempfang ein  

Herr Staatssekretär Christoph Degen sprach für die Hessische Landesregierung (Foto: RRB)

Neben der Botschaft in Berlin unterhält Kuwait eine weitere staatliche Repräsentanz In Deutschland, nämlich das „Generalkonsulat des Staates Kuwait Frankfurt am Main“, zuständig für die Länder Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland.

S. E. Herr Generalkonsul Adel Alghenaiman bei seiner Begrüßungsansprache (Foto: RRB)

Nunmehr hatten der amtierende Generalkonsul, S. E. Herr Adel Alghenaiman, nebst Gattin zum 2. Februar zu einem festlichen Empfang anlässlich des 65. Nationalfeiertag Kuwaits und des 35. Jahrestages der Befreiung in Frankfurts großes Traditionshotel, in Steigenbergers Frankfurter Hof, eingeladen.

Sehr herzlich als „alten Freund“ begrüßte der Generalkonsul MDgt. a.D. Dr. Michael Borchmann (Foto: RRB)

Der Nationalfeiertag knüpft an die Erlangung der Unabhängigkeit Kuwaits im Jahre 1961 an. Als Datum wurde allerdings der 25. Februar (1950) ausgewählt, der Tag der Thronbesteigung von Sheikh Abdullah Al-Salem Al-Sabah, und zwar zu dessen besonderer Würdigung für die Geschichte des Landes. Während dieser Tag in Kuwait besonders festlich begangen wird, wird der Befreiungstag (Befreiung von irakischer Besetzung) von Kuwait, einen Tag nach dem Nationalfeiertag, am 26. Februar, eher ruhig begangen, aufgrund der Erinnerung an das besetzte Land und der gefallenen Widerstandskämpfer. Der Empfang in Frankfurt begann mit einer filmischen Dokumentation über die Entwicklung Kuwaits. Das Spielen der Deutschen und Kuwaitischen Nationalhymnen folgte.

Geschlossen vertreten die konsularischen Vertreter der arabischen Länder, hier der Generalkonsul Ägyptens, S. E. Herr Amin Hassan, mit einer Besucherin (Foto: RRB)

Anschließend ergriff der Gastgeber, S. E. Herr Generalkonsul Adel Alghenaiman, zur Begrüßung der Gäste das Wort. Er unterstrich die Bedeutung des Nationalfeiertages seines Landes und rühmte die stabilen Beziehungen zu Deutschland. Zu unterstreichen sei auch die inzwischen 50jährige strategische Partnerschaft, die sein Land mit Mercedes verbinde. Deutschland sei ein hoch geschätzter Partner, nicht zuletzt in Bereichen wie Medizin und Tourismus. Und der Generalkonsul erntete nicht nur großen Beifall für den Inhalt seiner Rede, sondern auch dafür, dass er seine Rede in deutscher Sprache hielt.

Für die Hessische Landesregierung kam Herr Staatssekretär Christoph Degen vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, zu Wort. Auch der Staatssekretär lobte „das gute Deutsch“ des Generalkonsuls. Die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Kuwait gründeten auf gegenseitigem Vertrauen, Respekt und Wertschätzung. Es gebe ein hohes bilaterales Handelsvolumen, nicht zuletzt aufgrund der Bereiche Kraftfahrzeuge und Maschinenbau. Die kuwaitischen Investitionen in Deutschland seien sehr wertvoll. Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Hessen und Kuwait seien Teil des starken deutsch-kuwaitischen Handels, gerade auch aufgrund der Sektoren Chemie und Pharmazie. Die Goethe-Universität Frankfurt am Main pflege Hochschulkooperationen mit Institutionen in Kuwait, namentlich auch im Bereich der Wirtschaftswissenschaft.

Unter den Besuchern auch S. E. Herr Generalkonsul Nattapong Lathapipat (li.) Thailand und Herr Honorarkonsul Chanvann Mutt, Kambodscha (Foto: RRB)

Der Staatssekretär äußerte sich zuversichtlich, dass die Kooperation noch weiter ausgebaut werde. Gerade auch Hessen mit dem Finanzplatz Frankfurt, dem Flughafen und als Wissenschaftsstandort sei ein geeigneter Partner hierfür. Er schloss mit einem Lob für den Generalkonsul: Für erfolgreiche internationale Beziehungen benötige man „Brückenbauer“ wie S. E. Herrn Generalkonsul Adel Alghenaiman.

Auch hier war großer Beifall von den sehr zahlreich erschienen Gästen zu verzeichnen, unter ihnen viele Angehörige von Frankfurts Consular Corps, insbesondere auch Vertreter der arabischen Länder. Anschließend erfolgte der Anschnitt der Festtorte, bevor das reichhaltige Büfett einlud.

Text/Foto: RRB