Berlinale Kamera für Regisseur Haile Gerima 
17. Februar 2026
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Christian Görke, MdB: „Jetzt haben wir den Salat“

(Foto: Volker Neef)

Der Brandenburger Bundestagsabgeordnete und ehemalige Brandenburger Finanzminister Christian Görke (Die Linke) hat sich zur Verzögerung der Generalsanierung der Strecke Hamburg-Berlin geäußert.

Christian Görke (Die Linke) sagte: „Dass die Bahn mal wieder unpünktlich ist, war von Anfang an abzusehen. Die 10.000 täglichen Pendlerinnen und Pendler aus Nordwest-Brandenburg zahlen jetzt den Preis. Es hätte grundsätzlich einen eingleisigen Baustellenverkehr gebraucht, um den Menschen auf ihrem Arbeitsweg nicht noch mehr Lebenszeit zu rauben. Deshalb haben wir als Linke gemeinsam mit vielen Pendlerinnen und Pendler unermüdlich gefordert, dass diese Sanierung ohne eine Vollsperrung durchgeführt wird. Weder das Verkehrsministerium noch die Deutsche Bahn haben auf die Stimmen der Betroffenen gehört. Jetzt haben wir den Salat.“

Christian Görke (Foto: Frank Pfuhl)

Zur Finanzierung des SEVs ergänzte Christian Görke: „Mit dem Fakt, dass es im Winter kalt ist, hätte man besser planen können. Weil diesem Naturgesetz allem Anschein nach vom Bund nicht genügend Beachtung geschenkt wurde, muss er auch die Kosten dafür tragen. Aktuell ist es so, dass Bund und Land sich die Kosten hälftig teilen. Der Brandenburger Landeshaushalt verzeichnet aber schon ohne diese Kostensteigerung enorme Lücken. Eine alleinige Finanzierung des verlängerten Schienenersatzverkehrs seitens des Bundes wäre deshalb das Mindeste.“

Das teilte unserer Redaktion der Brandenburger Bundestagsabgeordnete Christian Görke (Die Linke) mit. (Fotos: Volker Neef; Frank Pfuhl)