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20. Februar 2026Filmland Sachsen-Anhalt lud zum Berlinale-Presse-Café ein
(Foto: Volker Neef)
Anlässlich der 76. INTERNATIONALEN FILMFESTSPIELE BERLIN lud die Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund gemeinsam mit der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) zum Berlinale-Presse-Café ein.

Man traf sich am 18. Februar im Change Hub in der Hardenbergstraße in Charlottenburg. Abteilungsleiterin Dr. Henrike Franz, Staatskanzlei und Ministerium für Kultur, begrüßte die Gäste und Referenten.

Zu Wort kamen u. a. Andre Naumann, Geschäftsführer MDM; Kirill Krasovski, Blue Monticola Film GmbH; Frank Salender, Festivalleiter Filmkunsttage Sachsen-Anhalt; Claudia Schröter, CALA Film Central GmbH & Co. KG. Ferner Yvonne Seitenglanz, METRIX Media GmbH sowie Karsten Stöter, Row Pictures GmbH und Marie-Luise Wolf, Kostümbildnerin, Filmkunstpreis Sachsen-Anhalt /Spezial.
Fünf MDM-geförderte Filme feiern ihre Weltpremiere auf der Berlinale. Drei Filme davon sind im Sektor Wettbewerb zu sehen. Darunter z. B. „Rose” von Markus Schleinzer, gedreht unter anderem im Glasebachtal in Sachsen-Anhalt. Ebenso „Meine Frau weint” von Angela Schanelec, produziert von der Magdeburger Produktionsfirma Blue Monticola Film. Das Berlinale-Presse-Café stand in diesem Jahr ganz im Zeichen von Filmfestivals und welche Sichtbarkeit sie dem Film geben. Dr. Henrike Franz betonte, es seien „zahlreiche Anträge für wirklich sehr gute Filmproduktionen eingegangen. Wir müssen natürlich priorisieren“. Sie wies auch darauf hin: „Es gibt Projekte, die sind wirtschaftlich nicht der große Renner. Trotzdem sind sie wichtig“. Andre Naumann berichtete, man habe aktuell mit 62 Millionen Euro Filmprojekte in Sachsen-Anhalt gefördert. „Natürlich achten wir darauf, das Fördergeld richtig zu verteilen“. Frank Salender erinnerte an das Jahr der Wiedervereinigung. „Bereits Anfang 1990, als man sich um die Wiedervereinigung gekümmert hatte, hat man sich im Bundesland Sachsen-Anhalt intensiv darauf vorbereitet, Filmförderung zu betreiben“.

Nun fiebern die Teilnehmer des sachsen-anhaltinischen Berlinale-Presse-Cafés dem 21. Februar entgegen. Da teilt die Berlinale-Jury unter Vorsitz des Regisseurs Wim Wenders mit, wer den Goldenen und wer die Silbernen Bären in Händen halten darf. Natürlich hoffen die Filmverantwortlichen und Cineasten aus Sachsen-Anhalt, dass viele, viele Berlinale-Bären demnächst in Sachsen-Anhalt ihr Quartier beziehen werden.
Text/Foto: Volker Neef
























