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l.-r.: Der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte, Preisträger Jason Isaacs, Festivalleiter Matthias Greving und Turgut Tülü, CEO des Kooperationspartners Constructor Acadamy, bei der Verleihung des MOMENTUM Awards im Bremer Rathaus (© Senatspressestelle) Foto: ©
Filmfest Bremen bilanziert mit Besucherrekord
Das 11. Filmfest Bremen ist am 19. April 2026 mit einem historischen Besucherrekord zu Ende gegangen. 19.150 Zuschauerinnen und Zuschauer besuchten das Festival – ein Zuwachs von rund 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2025: 15.800 Besucher). Ein Höhepunkt des Festivals war die Verleihung des von der Bremer Kinescope Film gestifteten MOMENTUM Award im Oberen Rathaussaal: Der britische Schauspieler Jason Isaacs wurde für seine außergewöhnliche Vielseitigkeit und Bandbreite als Charakterdarsteller geehrt. Der MOMENTUM Award richtet den Blick dabei bewusst nach vorne – er gilt Filmschaffenden im Zenit ihres Schaffens, die die Filmlandschaft der Gegenwart aktiv mitgestalten. Die Masterclass und Preisverleihung zogen 280 Gäste in den festlichen Saal. Den Bremer Filmpreis der Sparkasse Bremen erhielt in diesem Jahr Vanessa Redgrave – die Laudatio hielt der renommierte britische Dramatiker David Hare. Da Redgrave die Reise nicht antreten konnte, wurde sie von ihrer Enkelin Daisy Bevan vertreten, die die Auszeichnung stellvertretend entgegennahm. Zum Besucherrekord trugen mehrere Faktoren bei: Mit der „Gondel“ konnte das Filmfest Bremen in diesem Jahr eine neue barrierefreie Spielstätte etablieren, die allein über 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer anzog. Das „Cinema“ verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von 100 Prozent. Mehrere Vorstellungen waren restlos ausverkauft: „Der Frosch und das Wasser“ füllte die Gondel gleich zweimal, „Winter of the Crow“ das Cinema, und „Saving Spoonie“ die Gondel mit seiner Welturaufführung und nachfolgend das City 46. Die Europapremiere von „Salz und Wasser“ im Cinespace lockte 388 Besucher – ebenfalls ausverkauft. Auch das Branchenprogramm erlebte einen enormen Aufschwung: es verzeichnete gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von rund 53 Prozent. Gut besuchte Panels und Speed Dating-Formate im Institut français, das Rahmenprogramm im Theatercafé NOON sowie eine gefeierte Party des „Bremer Cast & Crew“ mit neuem Konzept am Samstagabend trugen zu diesem Ergebnis bei. Trotz widriger Umstände reisten die Festivalgäste aus aller Welt an. Nur ein Filmteam konnte aufgrund eines Lufthansa-Streiks leider nicht nach Bremen kommen. Besonders eindrucksvoll meisterte die südkoreanische Regisseurin Eun-kyoung Yoon, die Anreise zur Deutschlandpremiere ihres Films „Sisterhood“: Da der Direktweg wegen des Streiks nicht möglich war, legte sie statt der üblichen 8.000 Kilometer einen Umweg über Nagasaki und Grönland zurück – 20.000 Kilometer in 20 Stunden. Das 12. Filmfest Bremen findet vom 14. bis 18. April 2027 statt. (PM/Foto: © Senatspressestelle)























