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Welt Malbec Tag in Frankfurt a.M. gefeiert

„Nachbarschaftlicher Besuch“: Der Generalkonsul von Chile, Herr Cristóbal Bernardo Ortiz Salamovich, mit einer Besucherin (Foto: RRB)

Der 17. April wird traditionell als Welt Malbec Tag begangen. Gefeiert wird der Welttag des Malbec-Weins (engl. Malbec World Day (MWD) – span.: Dia Mundial del Malbec) seit 2011. Er geht auf eine Initiative der Organisation Wines of Argentina aus dem Jahre 2011 zurück. Wines of Argentinia ist die Interessenvertretung der argentinischen Winzer und hat sich vor allem die Förderung argentinischer Weine auf dem internationalen Markt im Blick.

Zahlreiche Stände boten eine Vielfalt von Malbec Weinen an (Foto: RRB)

Der Fokus liegt dabei bis heute auf der violetten Rebsorte Malbec, die als typisch für den argentinischen Wein gilt. Eine bedeutende Weinplattform lobt den Malbec mit den Worten: Malbec sei die wichtigste Rebsorte Argentiniens, angebaut auf rund 40.000 Hektar. Es gebe praktisch kein Weingut in Argentinien, das nicht Malbec erzeugen würde. Wegen ihrer Anfälligkeit für diverse Reb-Krankheiten werde Malbec auch „Diva aus Mendoza“ genannt. Typisch für die sehr dunklen (lila bis schwarz) und meist alkoholreichen Malbecs seien die Frucht-Gewürz-Aromen, nach Pflaumen und Brombeeren etwa oder auch ebenso Lorbeer und Wacholder. Auf jeden Fall seien es kräftige, gehaltvolle Weine.

Unter den Gästen Herr Christoph Degen (Mitte), Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, hier mit einem Malbec-Anbieter (li.) und einem Gast (Foto: RRB)

Für die Wahl des 17. April gibt es auch einen historischen Hintergrund: Der spätere argentinische Präsident Domingo Faustino Sarmiento beauftragte am 17. April 1853, damals noch Gouverneur der Provinz Cuyo, Michel Aimé Pouget, einen französischen Bodenexperten, neue Reben nach Argentinien zu bringen. Zu den Rebsorten, die Pouget mitbrachte, gehörte auch Malbec. Und in Argentinien hat diese Rebe einen großen Siegeszug angetreten und ihren eigenen Charakter entwickelt. Heute beherbergt Argentinien die größten Anbauflächen von Malbec weltweit, besonders in Mendoza, wo die Traube durch das Hochlandklima opulente, fruchtbetonte Weine mit weichen Tanninen hervorbringt. Über 70% der Rebflächen liegen in den Andenausläufern (Mendoza, San Juan, Salta), wobei Höhenlagen nach Expertenmeinung die Frische und Komplexität erhöhen.

Gastgeber Herr Konsul Frederico Franceschini (li.), mit MDgt. a.D. Dr. Michael Borchmann, seit langem im Kontakt mit der argentinischen Botschaft in Berlin (Foto: RRB)

Auf einer eigenen Website dieses Tages heißt es u.a.: „Warte nicht auf das Schicksal. Entkorken Sie es. An diesem 17. April, dem Welttag von Malbec, feiern wir die unglaubliche Vielseitigkeit von Argentiniens Flaggschiff-Sorte. Malbec ist frisch, elegant und vielfältig in seinen Stilen und Ausdrucksformen. Deshalb laden wir Sie ein, Malbec auf Ihre Weise zu genießen: spontan und ohne Vorurteile.“

Dementsprechend: Im Vorgriff auf den 17. April erfolgt bereits am 15. des Monats eine sehr gelungene Einladung des Generalkonsulats der Republik Argentinien in Frankfurt am Main – Gastgeber war Herr Frederico Franceschini, Konsul und Leiter a.i. (ad interim = vorläufig). Zahlreiche Gäste nahmen die Gelegenheit wahr, Malbec unterschiedlicher Lagen zu kosten. Unter den Gästen u.a. Herr Cristóbal Bernardo Ortiz Salamovich, Generalkonsul von Chile (er schaute gewissermaßen vorbei, was die „argentinischen Nachbarn so machten“), und Herr Staatssekretär Christoph Degen vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur.

Text/Foto: RRB

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