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Thomas Seerig: Berlin könnte durch die Paralympics Schub bekommen

Thomas Seerig (Foto: Volker Neef)

Wie wir bereits berichtet hatten, möchte der Berliner Senat eine Bewerbung Berlins für die Olympischen und Paralympischen Spielen 2036 bzw. 2040 abgeben.

Darüber sprachen wir mit Thomas Seerig. Er ist Vorsitzender des „Landesbeirats für Menschen mit Behinderungen“. Dabei handelt es sich um ein Ehrenamt. Thomas Seerig gehörte von 1990 bis 1995 und dann nochmals von 2016 bis 2021 dem Berliner Abgeordnetenhaus an. Von 2016 bis 2021 war er in der FDP-Fraktion Sprecher für Mitbürger mit Handicap.

Zur Bewerbung Berlins für die Olympischen und Paralympischen Spielen 2036 bzw. 2040 erklärte Thomas Seerig: „Berlin bewirbt sich für die Olympischen Spiele 2036 oder 2040. Falsch, denn Berlin bewirbt sich für die Olympischen und die Paralympischen Spiele.

Ich finde das gut, denn unsere Stadt braucht eine Vision, um dem Alltag zwischen Vermüllung, Bürokratie und Wohnungsmangel zu bestehen. Aber vor allem sind die Paralympics eine Chance, um in Sachen Inklusion endlich weiterzukommen. Denn Sport für alle bleibt zu oft eine trügerische Hoffnung; fehlende Hallen, zu teures Sportgerät und keine geeigneten Trainer.

Hier könnte Berlin durch die Paralympics einen Schub bekommen. In Sachen Infrastruktur und auch in Sachen Mentalität. Wir erinnern uns noch gern an den Geist, der in unserer Stadt während der Special Olympics herrschte. Berlin und die Inklusion können nur gewinnen, wenn wir tatsächlich die Gastgeber für die Paralympics werden.

Die Stadt und gerade die Politik müssen es aber auch wollen und hier, beim Siegeswillen, geht noch mehr“.

An dieser Stelle bedanken wir uns nochmals bei Herrn Thomas Seerig für das Gespräch.

Text/Foto: Volker Neef

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