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GdP-Landeschef Stephan Weh: „Niemand sollte sich zurücklehnen!“
Krankenwagen, Symbolbild (Foto: Volker Neef)
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GdP-Landeschef Stephan Weh: „Niemand sollte sich zurücklehnen!“

Stephan Weh ist Berliner GdP-Landeschef.

Der GdP-Landeschef Stephan Weh zur zurückliegenden Nacht, nämlich der Silvesternacht: „Wir wünschen unseren mehr als 20 verletzten Kollegen alles Gute und hoffen, dass der diesjährige Silvestereinsatz bei keinem bleibenden Spuren hinterlässt. Unsere Kollegen haben durch professionelle Arbeit große Ausschreitungen verhindern können, im Vorfeld durch die sehr akribische Arbeit der Koordinierungsstelle Pyro und auch in der Nacht durch schnelles gezieltes Eingreifen und 400 Festnahmen Eskalationspotenzial eindämmen können sowie gefährliche Sprengkörper aus dem Verkehr gezogen.

Silvesterböller (Foto: Frank Pfuhl)

Die politisch gewünschten Böllerverbotszonen waren weitgehend ruhig. Da dennoch in vielen Stadtteilen Pyrotechnik quer durch alle Richtungen geflogen ist, wir entglaste Fassaden, brennende Fahrzeuge und reihenweise gezielte Angriffe mit Raketen, Batterien und Böllern auf unseren Kollegen erleben mussten, sollte sich aber niemand zurücklehnen. Polizei und Feuerwehr haben mit viel Personaleinsatz und guten Konzepten gezeigt, dass man die Auswüchse des Silvesterwahnsinns abmildern kann.

Berliner Feuerwehr im Einsatz, Symbolbild (Foto: Frank Pfuhl)

Für den nächsten Jahreswechsel erwarten wir, dass auch andere ihrer Verantwortung gerecht werden und sich etwas an den Rahmenbedingungen ändert. Auch wenn die schlimmsten Bilder ausblieben, hat das mit Normalität nichts zu tun. Drei Millionen Unterschriften für unsere Petition zeigen deutlich, dass Deutschland bereit für ein Umdenken ist – Professionell organisierte Feuerwerke statt Wildes Durch-die-Gegend-Böllern. Wir werden nicht nachlassen und erwarten, dass Herr Bundesinnenminister Dobrindt, sich zumindest mal 5 Minuten Zeit für uns nimmt.“ (PM/Fotos: Volker Neef; Frank Pfuhl)

VO
Volker Neef
Redaktion HauptstadtEcho
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