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4. Januar 2026GdP-Landeschef Stephan Weh: „Sinnfreie Brandstiftung gefährdet Menschenleben“
Fernseher, Radios, Computer, Fahrstühle etc. stehen momentan im Südwesten Berlins still (Foto: Frank Pfuhl)
Wir hatten ja bereits über den am 3.1. ausgeführten Brandanschlag im Südwesten Berlins berichtet. Ungefähr 45.000 Haushalte und 2.300 Gewerbetreibende sind in den Ortsteilen Lichterfelde, Wannsee, Zehlendorf und Nikolassee ohne Strom.

Momentan auch kein Licht im Südwesten Berlins (Foto: Volker Neef)
Der Berliner GdP-Landeschef Stephan Weh erklärte zum feigen Brandanschlag und seinen Auswirkungen: „Unser Dank gilt allen Einsatzkräften der Polizei, Feuerwehr, der betroffenen Bezirke sowie des THWs und den anderen Hilfsorganisationen, die teils selbst von den Einschränkungen betroffen sind, aber mit couragiertem Einsatz die Auswirkungen des Stromausfalls für die Menschen in der Stadt bestmöglich geringhalten. Man muss ganz klar festhalten, dass es für diese sinnfreie Brandstiftung, bei der auch Menschenleben gefährdet werden, keinerlei Legitimationsgrundlage gibt. Auch wenn die mutmaßlichen Brandstifter hier wieder in einem Weltuntergangspamphlet alles an scheinheiligen Gründen zusammenwürfeln. Wir erleben jetzt binnen kürzester Zeit den zweiten Super-Gau nach einem Brandanschlag auf Stromleitungen in dieser Stadt und sehen einmal mehr, dass unsere kritische Infrastruktur aufgrund von Monopollösungen leicht angreifbar ist. Wir dürfen keine Zeit verlieren, entsprechende Redundanzen aufzubauen, sowie vorhandene Stromleitungen besser vor derartigen Sabotageakten schützen. Wir müssen dann auch mal unideologisch über das Thema Videoüberwachung reden. Es sind wider Zigtausende betroffen. Kameras an Strommasten könnten bei der Strafverfolgung helfen, aber auch präventiv wirken. Nur, weil einige laut schreien und Orwells 1984 heraufbeschwören, verzichten wir weiterhin im öffentlichen Raum auf schützende Technik.“
Text: Volker Neef
Fotos: Volker Neef; Frank Pfuhl
























