Herr Aiman Mazyek feiert

19. Januar 2026

René Powilleit (LSU): „Gezielter Angriff auf unsere Werte“

19. Januar 2026

Herr Aiman Mazyek feiert

19. Januar 2026

René Powilleit (LSU): „Gezielter Angriff auf unsere Werte“

19. Januar 2026

Klaus Schuster (FDP): „Es war eine bewegende Gedenkfeier“

Niederlegung von Blumen am Gedenkstein für die Opfer des 20. Juli 1944 (Foto: KlSch)

Der FDP-Kreisverband Oberhavel hatte am 11. Januar 2026 nach Oranienburg zu einer Gedenkfeier eingeladen.

Der Kreisverband Oberhavel der FDP wollte mit einer Gedenkfeier an die Ermordung von Fritz Elsas vor 81 Jahren erinnern. Man möchte dabei ins Gedächtnis rufen, dass auch Mitglieder von Parteien der bürgerlichen Mitte aufgrund ihrer politischen Überzeugung in Konzentrationslagern inhaftiert und umgebracht wurden. Gerade die Ereignisse der letzten Jahre machen deutlich, dass die bürgerliche Mitte durch Indifferenz, unangebrachte Duldsamkeit oder unzeitige Zustimmung zur Wegbereiterin radikaler Kräfte werden kann. Schon die Verrohung der Sprache sollte Anlass zur Reaktion sein. Fritz Elsas war Mitglied der DDP, zu der auch Friedrich Naumann, Walter Rathenau, Theodor Heuss und Wilhelm Külz gehörten. Er wirkte zu Beginn der dreißiger Jahre als Bürgermeister von Berlin.

Teilnehmer an der Gedenkfeier (Foto: KlSch)

Einer der Teilnehmer an der Gedenkfeier an die Ermordung von Fritz Elsas war Klaus Schuster. Der pensionierte Pädagoge ist in Brandenburg bei den „Liberalen Senioren“ ehrenamtlich tätig. Wir sprachen mit ihm.

Klaus Schuster (Foto: Volker Neef)

HAUPTSTADTECHO: Bitte teilen Sie unseren LesernNäheresüber diese Veranstaltung mit.

Klaus Schuster: „Es war eine bewegende Gedenkfeier. Vor 81 Jahren haben die Nazis im KZ Sachsenhausen den Demokraten und Widerstandskämpfer Fritz Elsas ermordet. Die Eröffnung und Begrüßung der Teilnehmer des Kreisverbandes und Gäste nahm der Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Oberhavel, Uwe Münchow, vor. Unter den
Gästen traf man u. a. Andreas Büttner, Antisemitismusbeauftragter des Landes Brandenburg; Heidemarie Eller, FDP-Bezirksverband Berlin-Reinickendorf und Dirk Blettermann (SPD), Vorsitzender der SVV Oranienburg, an. Herr Büttner hatte an das Gedenken zur Ermordung von Fritz Elsas erinnert in seiner Rede“.

Andreas Büttner (Foto: KlSch)

HAUPTSTADTECHO: Seit wann gibt es diese Gedenkveranstaltung zu Ehren von Fritz Elsas?

Klaus Schuster: „In diesem Jahr fand die 17. Veranstaltung zur Ehrung von Fritz Elsas statt“.

HAUPTSTADTECHO: Nach der Gedenkfeier am Grab trafen sich die Teilnehmernoch zu einer Filmvorführung. Bitte teilen Sie uns dazu auch Näheres mit.

Klaus Schuster: „Der Regisseur Wilhelm Reschl drehte den Dokumentarfilm „Fritz Elsas – Ein Liberaler im Widerstand“. Er schrieb auch das Drehbuch. Der 45-minütige Dokumentarfilm zeigt eindrucksvoll die Lebensstationen des unvergessenen Fritz Elsas“.

HAUPTSTADTECHO: Vielen Dank für das Gespräch.

Text: Volker Neef

Foto: KlSch

Cookie Consent mit Real Cookie Banner