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Das Grenzdorf Schmilka

Grenzübergang Hrensko-Schmilka (Foto: Volker Neef)

Schmilka, ein Ortsteil von Bad Schandau, war Jahrzehntelang ein Grenzübergang von der DDR zur CSSR.

Nach der Wiedervereinigung war es der Grenzübergang von der Bundesrepublik Deutschland zur Tschechoslowakei. Der Grenzort auf der böhmischen Seite trägt den Namen Hrensko (Hernskretschen). Mit dem Zerfall der Tschechoslowakei in die beiden Staaten Tschechien und Slowakei im Dezember 1992 ist Schmilka der Grenzübergang von der Bundesrepublik Deutschland zur Tschechischen Republik geworden. Da beide Länder Mitglied der EU sind, finden keine ständigen Kontrollen an dieser Grenze mehr statt. Das ehemalige Zollgrenzgebäude ist verwaist.

Altes Grenzgebäude (Foto: Volker Neef)

Schmilka ist vor allem als ökologisches Bio-Dorf und zentraler Ausgangspunkt für Wanderungen im Nationalpark Sächsische Schweiz bekannt. Besonders im Winter zieht das Dorf mit seinem speziellen Veranstaltungskonzept viele Besucher an. Das Herzstück des Dorfes ist die historische Wassermühle von 1665. Hier findet regelmäßiges Schaumahlen statt. In der angrenzenden Bäckerei wird im holzbefeuerten Ofen traditionelles Mühlenbrot gebacken. Führungen findenzwischen Januar und März 2026 täglich von 12 bis 12.30 Uhr statt.

Brauhaus Schmilka (Foto: Volker Neef)

Éine Braumanufaktur ist in Schmilka angesiedelt. Dabei handelt es sich um eine handwerkliche Brauerei im Erzgebirge, die ungefiltertes Bio-Bier herstellt. Die Brauerei bietet Brauereibesichtigungen an. Im Winterdorf Schmilka erlebt man von November bis März die Verwandlung vom Mühlendorf in ein gemütliches Winterdorf mit Badezubern im Freien, Kaminfeuer und Laternenlicht. 

Schmilka (Foto: Volker Neef)

Die „Kleine Bastei“ ist in etwa 30 Minuten zu Fuß erreichbar. Der Aussichtspunkt ist 276 Meter hoch. Er bietet einen weiten Panoramablick über das Elbtal und Richtung Bad Schandau an. Der „Große Winterberg“ist der klassische Startpunkt für den Aufstieg zum zweithöchsten Berg der Sächsischen Schweiz. Der Malerweg istein berühmte Fernwanderweg. Er führt direkt durch Schmilka, was den Ort zu einem idealen Stopp für Wanderer macht. Auffrischen kann man Magen und Kehle in zahlreichen Restaurants. An der Elbe liegt das Bio-Restaurant „StrandGut“. Es ist für seine Bio-Küche bekannt. Badehaus & SaunasindTeile des Bio-Refugiums, man bietet Entspannung mit Panoramablick an. Besonders nach einer Winterwanderung schätzen die Wandersleute diesen Einkehrpunkt. Nicht nur Hamburg verfügt über eine Hafenbar! Was Hamburg anzubieten kann, kann Schmilka mit seiner Hafenbar auch anbieten.

Hafenbar in Schmilka (Foto: Volker Neef)

Ausflüge in die Umgebung:

Nationalparkzentrum Sächsische Schweiz: In Bad Schandau (ca. 10 Min. Fahrt) bietet es interaktive Ausstellungen zur Entstehung des Gebirges an. Es öffnet nach der Winterpause wieder am 2. Februar 2026.

Schrammsteinaussicht: Eine der spektakulärsten Aussichten der Region, erreichbar über Wanderwege ab Schmilka oder den nahen Parkplätzen. 

Schmilka (Foto: Volker Neef)

Der Grenzort Schmilka bietet den Gästen ein vielseitiges Angebot an. Ein Besuch in Schmika ist immer sehr lohnenswert.

Text/Foto: Volker Neef